Paris – Stadt der Liebe und des Champagners.
Tatsächlich hat es das französische, in aller Welt berühmte und geschätzte, Edelgetränk nicht allzu weit bis in die Hauptstadt.
Denn die Champagne, Heimat und Namensgeber des noblen Gewächses, liegt nur ca. 150 km in nordöstlicher Richtung von Paris entfernt.
Der erste Eindruck von dieser Region läßt eigentlich kaum vermuten, daß hier ein edler Tropfen gedeiht. Das Klima ist eher kühl, nicht gerade von der Sonne verwöhnt.
Aber in dieser Umgebung können die Trauben lange reifen, der kreidige Grund mit seiner Oberfläche aus Lehm und Sand speichert optimal das Wasser und so wirken geologische und klimatische Gegebenheiten ideal zusammen.
Zieht man dazu die passenden Trauben, bringt dies in der durch die umliegenden, höher liegenden Wälder geschützt, die bekannt hervorragenden Ergebnisse.
Die berühmten Champagnercuvees haben so eine gleichbleibend gute Qualität. Manche Winzer wagen sich auch gerne an Jahrgangschampagner, meist auch sortenrein, die eine besondere Qualität darstellen.
Einige leisten sich sogar den Luxus, schwächere Jahrgänge gar nicht auf den Markt zu bringen, sondern diese wieder in Cuvees zu verarbeiten.
Die Preisunterschiede sind bei guten Champagnern recht groß, sind aber nicht unbedingt der einzige Maßstab für deren Güte.
Wer mal einen Jahrgangschampagner etwa von Franck Bonville verkostet hat, wird merken, daß er nicht nur zu Recht bei einer Verkostung der FAZ ganz vorne gelandet ist, obwohl er nur ein Bruchteil dessen kostet, was die Konkurrenten aufgrund des Namens verlangen.